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Parodontose frühzeitig behandeln


Eine Parodontose bzw. Parodontitis wird verursacht durch Plaque bildende Keime und Bakterien, die Zahnfleischentzündungen und Entzündungen am Zahnbett hervorrufen. Da diese Erkrankung schmerzfrei abläuft, reagieren viele Menschen auf die ersten Anzeichen gar nicht. Zunächst ist das Zahnfleisch nur entzündlich gerötet. Im weiteren Verlauf können sich immer tiefere Zahnfleischtaschen bilden. Die Infektion im Zahnhalteapparat kann den Zahn in seiner Verankerung schwächen und bis zum Zahnverlust führen.

  • Wenn die Parodontose in einem frühen Stadium diagnostiziert wird, bestehen gute Heilungschancen.

  • Perfekte Mundhygiene und professionelle Prophylaxe-Maßnahmen schützen vor Zahnfleischentzündungen und Parodontose! Wissenschaftliche Studien belegen, dass Patienten, die regelmäßig eine Professionelle Zahnreinigung (PZR) durchführen lassen, seltener an Parodontitis erkranken.

Risikogruppen - wer ist gefährdet?

Zahnfleischerkrankungen sind weit verbreitet. Vier von fünf Erwachsenen und auch viele Jugendliche leiden darunter, oft ohne es zu wissen. Und die von Bakterien befallenen Zähne können den gesamten Organismus belasten. Sie erhöhen das Risiko für Frühgeburten, Herzinfarkt, Schlaganfall, Arteriosklerose und Diabetes. Diese Wechselwirkungen sind inzwischen durch wissenschaftliche Studien belegt. Lesen Sie hier, welche Anzeichen Sie beachten sollten und warum z.B. Diabetiker, Raucher, Patienten mit geschwächtem Immunsystem oder Schwangere Zahnpflege, Kontrolluntersuchungen und Prophylaxe besonders ernst nehmen sollten.

Kinderzahnheilkunde

Gute Chancen auf Heilung im frühen Stadium


Um eine bestehende Parodontitis einzudämmen, führen wir eine fachgerechte Therapie des Zahnhalteapparates durch, die Parodontosebehandlung. Die individuelle Vorgehensweise ist abhängig vom Schweregrad der Parodontitis. Mit Hilfe einer Sonde erheben wir den Parodontal Screening Index (PSI), der aussagt, wie weit die Knochenrückbildung am Zahn fortgeschritten ist.

In mehreren aufeinander folgenden Sitzungen erfolgt die schonende Reinigung der Wurzeloberflächen und Zahnfleischtaschen. Ziel ist es, das Gewebe entzündungs- und keimfrei zu machen. Je früher die Behandlung beginnt, desto besser sind die Aussichten, die Erkrankung zu stoppen.

Schmerzarme Desinfektion mit dem Laser


Behandlungszimmer 1

Mit dem energiereichen Diodenlaser können wir auch die tiefsten Bereiche der Zahnfleischtaschen erreichen, um krankmachende Bakterien zu bekämpfen. Oft lässt sich eine große Operation durch den Lasereinsatz vermeiden. Schwellungen oder Schmerzen treten so gut wie gar nicht auf. Und selbst bei hartnäckigen Fällen ist in der Regel kein Antibiotikum nötig.

Nach einer Parodontitis-Behandlung …


… sind regelmäßige Kontrolluntersuchungen und Prophylaxe-Maßnahmen notwendig. Parodontitis ist eine chronische Erkrankung, die eine lebenslange Betreuung erfordert. Wer konsequent darauf achtet, hat gute Chancen auf eine dauerhafte Verbesserung. Unsere Prophylaxe-Fachkräfte sind dafür speziell fortgebildet und können Sie kompetent beraten.

Parodontitis häufiger bei Diabetikern


Bei Diabetikern kommen Zahnfleischentzündungen etwa dreimal so häufig vor wie bei Menschen ohne die so genannte Zuckerkrankheit. Vor allem ein schlecht eingestellter Zucker begünstigt die Parodontitis. Umgekehrt lässt sich auch der Diabetes leichter einstellen und kontrollieren, wenn es gelingt, die Mundhöhle entzündungsfrei zu halten.

Wissenschaftliche Studien belegen zudem, dass sich die frühzeitige Behandlung von Zahnfleischentzündungen auch positiv auf die Gefäßwände auswirkt und so vor Gefäßerkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall schützt. Denn auch hier bestehen Zusammenhänge. Bei ausgeprägter Parodontitis wurde ein doppelt hohes Risiko für eine Erkrankung der Herzkranzgefäße nachgewiesen.